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Medienmitteilung

Schweine-Report: TIF begrüsst Interpellation im Nationalrat

Der Schweine-Report, eine Kampagne der Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF), deckte flächendeckend Missstände in der Schweizer Schweinehaltung auf. Das hat nun ein politisches Nachspiel. Nachdem bereits im Berner Grossrat eine Interpellation eingereicht wurde, will nun Bastien Girod (Grüne) seinerseits vom Bundesrat wissen, welche Konsequenzen aus dem Schweine-Report gezogen werden. TIF begrüsst diesen Vorstoss.

Donnerstag, 18. September 2014 — Nationalrat Bastien Girod (Grüne) wird in der Herbstsession 2014 eine Interpellation mit dem Titel «Schweine-Report: welche Konsequenzen ziehen?» einreichen. Darin kritisiert er die durch den Schweine-Report von TIF aufgedeckten Missstände und bezweifelt, dass die industrielle Schweineproduktion mit der Tierwürde zu vereinen ist. Sein Schreiben an den Bundesrat adressiert zwei Eckpfeiler der sogenannten Nutztierhaltung: das Tierschutzgesetz und die Subventionen. TIF-Präsident Tobias Sennhauser begrüsst Girods Interpellation. «Der Schweine-Report schockierte die Bevölkerung. Damit gerät die Politik in Erklärungsnot. Sie bleibt uns die Erklärung schuldig, wie das Profitdenken der Tierindustrie mit der gesetzlich verankerten Tierwürde, die als Eigenwert des Tieres definiert ist, vereinbaren ist», so Sennhauser. De facto sei die Tierwürde leider nichts weiter als eine leere Floskel. Geradezu skandalös findet Sennhauser die Subventionierung der umstrittenen Hochleistungszucht und fordert ein Umdenken in der Agrarpolitik. «Es ist bekannt, dass Hochleistungsrassen besonders krankheitsanfällig sind. Der Bund soll nicht das Tierleid, sondern das Angebot veganer Alternativen fördern», schlägt der Tierrechtler vor. Tatsächlich landen die Steuergelder für Subventionen im Agrarbereich gegenwärtig grossmehrheitlich in der sogenannten Tierproduktion.

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Wer wir sind

Der gemeinnützige Tierrechtsverein tier-im-fokus.ch (TIF) setzt sich für ein Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit aller Tiere ein. Im Zentrum der Vereinsarbeit stehen die ethischen, politischen und ökologischen Auswirkungen der (Schweizer) Nutztierhaltung sowie die Förderung des Veganismus.

Präsident und Mediensprecher

Tobias Sennhauser 077 410 35 42 (ab 11 Uhr) sennhauser[at]tier-im-fokus.ch

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