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Medienmitteilung

Kein Profit auf Kosten der Tiere

Es ist ein Geschäft mit dem Tod. Bell AG, einer der grössten Fleischverarbeitern Europas, tötet jährlich Millionen von Tieren. Hinter der Bell-Bilanz stecken Individuen. Millionenfach ignorierte Bell die Würde eines Tieres – im Namen des Profits. Die Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF) fordert das sofortige Ende der Gewalt an Tieren.

Basel, 19. Februar 2015 — Zahlreiche TierrechtsaktivistInnen protestieren an der Bilanzmedienkonferenz am Hauptsitz des Schlachtgiganten Bell gegen die alltägliche Gewalt an sogenannten Nutztieren. «Tiere werden nicht totgestreichelt», erinnert TIF-Präsident Tobias Sennhauser. In der Schweiz sei niemand mehr auf den Fleischkonsum angewiesen. Für Sennhauser ist der einzige Grund, Tiere zu schlachten, der Profit. «Aber Profit ist keine Legitimation für das Töten», so der Tierrechtler. Ein Kernelement der Bell-Selbstinszenierung ist die Tradition. Mit dem Gründungsjahr 1869 suggeriert das Basler Industrieunternehmen fälschlicherweise fachmännisches Handwerk. Tatsächlich töten heute meist Maschinen, unterstützt von ein paar FabrikarbeiterInnen. Was sich hinter den Mauern abspielt, bleibt im Verborgenen. TIF erhielt auf Anfrage keine Schlachtaufnahmen. Das ist verständlich: «Die Bilder von sterbenden Tieren will niemand sehen – bei den meisten Menschen regt sich das Mitgefühl», vermutet der TIF-Präsident. Aus Sicht der Fleischindustrie dürfen solche Bilder nicht an die Öffentlickeit. Heute liegen zwar Flexitarismus und Vegan im Trend. Doch die Verantwortung, das Tierleid zu reduzieren, liegt für Sennhauser nicht nur in den Händen der KonsumentInnen. «Wir werden massiv von Fleischwerbung und -labels getäuscht, die uns eine sorglose Welt vorgauckeln – kein Wort von Blut, Tod und Gewalt». Für das Töten sei indes die Fleischindustrie verantwortlich.

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Wer wir sind

Der gemeinnützige Tierrechtsverein tier-im-fokus.ch (TIF) setzt sich für ein Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit aller Tiere ein. Im Zentrum der Vereinsarbeit stehen die ethischen, politischen und ökologischen Auswirkungen der (Schweizer) Nutztierhaltung sowie die Förderung des Veganismus.

Präsident und Mediensprecher

Tobias Sennhauser 077 410 35 42 sennhauser[at]tier-im-fokus.ch

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